B-Jugend: TSV Merklingen – SVR 1:2

Wiedergutmachung geglückt, so kann man es nach dem schwachen Spiel gegen Heimsheim wohl formulieren. Gegen Merklingen präsentierten wir uns jedenfalls deutlich verbessert.Von Beginn an suchten wir dabei den Weg nach vorne und wollten vor allem über die Flügel und mit direktem Spiel in die Spitze ohne Schnörkel vor das Tor kommen. Durch Can und Tim K. hatten wir dabei schon früh gute Chancen, leider gelang uns da noch nicht die Führung. Diese machte dann etwas überraschend Merklingen, die bis dato noch nicht wirklich gefährlich vor unserem Tor waren. Ein Freistoß direkt von der Strafraumgrenze ging flach an der Mauer vorbei ins Eck. Wir schüttelten uns aber kurz und nach einer tollen Flanke von Paul war es Tim P. der zum kurzen Pfosten durchlief und den Ball einschob. Wir bekamen Merklingens stabile Abwehr in der ersten Hälfte jedenfalls öfters gut durcheinander. Mit dem Pausenpfiff hätte es dann auch noch einen Elfer für uns geben können. Tim K. setzte gerade zum Schuss an und wurde dabei von einen Merklinger am Fuss erwischt. Der ansonsten sehr gute Schiri machte es sich dann einfach – er pfiff einfach zur Halbzeit.Nach dem Wechsel war unser Spiel nach vorne dann nicht mehr so zwingend, trotzdem konnten wir nach 54 Minuten in Führung gehen.Mike schlug eine Ecke direkt auf Till und dieser köpfte den Ball ins lange Eck. Sein zweites Saisontor und das zweite innerhalb weniger Minuten nachdem er eingewechselt wurde. In der Folge riskierte Merklingen dann natürlich alles und wir hatten heute das Glück und einen guten Kristian im Tor auf unserer Seite. Zuerst klärte Mike einen Ball von der Linie, dann hielt Kristian gleich zweimal eine 1 gegen 1 Situation. Top! In den letzten Zügen vergaben wir dann das 3:1 weil wir es lieber alleine probierten, statt den mitgelaufenen Mitspieler anzuspielen, der völlig alleine vor dem Tor stand, doch nach kurzer Nachspielzeit war der Sieg eingetütet.
Angesichts der dicken Chancen die Merklingen in den letzten 15 Minuten hatte, sicherlich dann doch etwas glücklich, 60-65 Minuten waren wir aber das zwingendere Team, vor allem vor dem Wechsel. So geht man gerne in die Osterpause.