B-Jugend: SVR – TSV Heimerdingen 3:2

Als der Schiri die Nachspielzeit von 2 Minuten anzeigte, da glaubten wohl nur noch wenige das die U17 der SVR heute noch etwas gegen Heimerdingen mitnehmen könnte. Nach einer an sich ordentlichen Leistung lag man zu Beginn der Nachspielzeit mit 1:2 im Rückstand und war zudem nur noch mit 10 Mann auf dem Platz, nach einer berechtigten roten Karte für Marc Rentelmann wegen einer Notbremse.

In den 80 Minuten davor hatte die SVR Chance um Chance vergeben und Heimerdingen war nach einem Konter und einem abgefälschten Freistoß (wie auch sonst), beim zwischenzeitlichen Ausgleich von Tim Korinth, mit 2:1 in Front. Das alte Sprichwort im Fusball, wer seine Chancen vorne nicht macht, bekommt hinten die Dinger, schien sich einmal mehr voll zu bewahrheiten. Zuviel hatten die Jungs vorher versiebt. Alleine in der ersten Halbzeit vergab man drei 100%-ige Chancen, um das Spiel früh vorzuentscheiden. Und das wäre an diesem Tag so wichtig gewesen. Nachdem man wochenlang in der selben Aufstellung spielen konnte, musste man gegen den TSV auf gleich 5 Positionen umstellen. Marc und unser Torjäger Tim blieben erstmal draußen, weil sie angeschlagen und krank waren. Lars, Robin und der verletzte Can waren überhaupt nicht dabei.

So ging es also in die Endphase und es schien alles andere als unser Tag, den 5 Minuten vor dem Ende waren wir nach Zeitstrafe gegen Ronnie und der erwähnten roten Karte gegen Marc sogar mit 2 Mann weniger auf dem Feld. Hier hielt uns Erik mit einer sensationellen Parade nach einem Heimerdinger Freistoß im Spiel. Und dann kam die Nachspielzeit. Wir warfen natürlich alles nach vorne und über Tim Pienkoß kam der Ball zu Tim Korinth und Tim hat gerade einfach einen Mega-Lauf. Er zog ab und machte tatsächlich noch das 2:2. Damit wäre ich schon zufrieden gewesen,doch wir brachten nochmals den Ball nach vorne, auf der Außenbahn war Fabi völlig frei, bekam den Ball und zog in die kurze Ecke ab und auch der schlug ein. Die Freude war natürlich riesig. Und dann waren völlig verrückte 120 Sekunden Nachspielzeit vorbei.

Der Sieg an sich ist völlig verdient, wir hatten jede Menge klasse Chancen, auch nach dem Wechsel. Doch das er dann natürlich in der Nachspielzeit und in Unterzahl noch eingefahren wird, das ist so dann natürlich auch etwas glücklich, auf der anderen Seite haben die Jungs aber auch immer daran geglaubt.