Ausblick U17 Saison 2015/16

Mit einem 26 Mann starken Kader geht die U17 in die Saison 2015/16. Die Mischung aus Spielern des älteren Jahrgangs 1999 und des jüngeren 2000er Jahrgangs ist dabei gut ausgewogen, so das der Kader bereits etwa zur Hälfte ein Jahr Erfahrung in der B-Jugend hat.

In dieser Saison spielt der Bezirk Enz-Murr erstmals auch in den U19 und U17-Jahrgängen die sogenannten Qualirunden im Herbst, sprich es gibt nicht die klassische Saison mit Vor-und Rückrunde an deren Ende dann ein Meister steht. Es wird zuerst ein Qualirunde in den Kreis-und Leistungsstaffeln gespielt, was für Kreisstaffelteams von Vorteil ist, diese können im Winter bereits in die Leistungsstaffel aufsteigen, leider können Leistungsstaffelteams wie wir eines sind, nicht auch direkt im Winter in die Bezirksliga hoch gehen. Absteigen wiederrum kann man auch im Winter schon aus der Leistungsstaffel. Ist alles nicht so ganz leicht zu durchschauen, und hat sicherlich auch Vor- und Nachteile. Im Frühjahr werden die Ligen mit den Kreisstaffelmeistern jedenfalls neu aufgestellt und es geht unterhalb der Bezirksstaffel wieder bei null los. Klingt kompliziert, ist auch aus meiner Trainer-Sicht zumindest bei den großen Jahrgängen gewöhnungsbedürftig. Aber das wurde so an höherer Stelle entschieden und wir haben das zu akzeptieren.

Deshalb ist es für mich auch schwierig dieses eine Saisonziel auszugeben. Ich persönlich tue mich in der Jugend damit ohnehin immer schwer, man weiß halt doch nie genau was bringt die Konkurrenz für einen U17 Jahrgang auf die Beine. Einen Gegner den man in der U15 noch geschlagen hat, ist nun vielleicht dank neuer Zusammensetzung wieder stärker. Von daher ist es mein Ziel, die Jungs fußballerisch weiterzuentwickeln und langsam auf den Leistungsbereich, der mit jedem Jahr den die Jungs nun älter werden, vorzubereiten. Wir wollen in dieser Saison etwas weg von unserer manchmal abwartenden Spielweise und den Gegner früher und tiefer in dessen Hälfte unter Druck setzen und so dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Dass das kein leichter Weg wird, zeigten bereits die ersten Testspiele, in denen man nicht immer gut aussah. Denn zu dieser Art von Fußball gehört eine gewisse Grundkondition und ein besseres taktisches Verständnis. Zudem wird das Spiel mit jedem Jahr das die Spieler älter werden, nun schneller und athletischer. Wir haben also was zu tun in diesem Jahr und packen es auch an.

Steffen Ulmer